Freud und Leid trennen oft nur eine Bahn oder ein Team, eine Mannschaft und viel Humor

Seit Anfang April sieht man die AK30-Damen wieder verstärkt auf dem Platz, im Training bei Bill oder die ersten Wettspiele zu Übungszwecken absolvierend. Liebevoll fiel so manches Mal der Name „Hühnerhaufen“.

Gut gelaunt fuhren wir am Sonntag, 5. Mai nach Holm, vom Wetter positiv überrascht. Wurde die Einspielrunde am Freitag noch bei Regen, Sturm und Hagel und einer Eiseskälte absolviert, offerierte Petrus bereits bei der Anreise Sonnenschein – die Vorfreude stieg. Kaum ging es auf den Platz, da brach zwar der erste Regenschauer über uns ein, aber unser Flehen nach einem kurzen Schauer wurde erhört.

Aber genug vom Wetter, kommen wir nun zum Spiel. Wir bezeichnen es intern als ausbaufähig. Dem wundervollen Platz jedenfalls, der sich im besten Zustand präsentierte, konnte man nur den einen Vorwurf machen: Wieso befindet sich grundsätzlich in meiner Landezone ein Bunker? Schnelle Grüns machten das Putten ebenfalls nicht einfach, so manches Break nicht sichtbar oder nur einfach nicht richtig gelesen? Bleiben wir dabei:  die Grüns waren herausfordernd. In so manchem Flight fiel der leise gemurmelte Satz, „Dieses Loch spiel ich wohl lieber defensiv“. Uns hat der Platz viel Spaß gemacht, wunderschön und anspruchsvoll.

Die Motivation bei uns Mädels war hoch, der Wille mehr als präsent und ungebrochen, aber es hat nicht ganz gereicht. Die Scores sind noch verbesserungswürdig, Potentiale noch nicht ganz ausgeschöpft. Der WRGC liegt bei insgesamt 7 Mannschaften auf dem 5. Platz mit 40 Schlägen Rückstand auf den Vierten. Das hätten wir uns sicherlich nach dem ersten Spieltag etwas anders gewünscht.  

Während so manch eine sich über den am Anfang der Saison erzielten Score freuen konnte, kämpfte manch andere mit Bunkern oder aus dem Loch rauslupfenden Bällen, auch Wasser oder neugolferisch Penalty Areas sollen im Spiel gewesen sein.  

Über eines konnte man sich allerdings sicher sein: Die gute Laune nach dem Spiel war ungebrochen und wenn man die WRGC AK30-Mädels suchte: Immer dem Gegacker nach oder man blieb bis zum Schluß, uns konnte man einträchtig als letzte die Gastronomie verlassen sehen.

Der Kampfgeist ist erwacht, die Freude am Sport ungebrochen und die gute Laune des Teams: ansteckend und unverkennbar. Unser Saisonziel bleibt: Das Final Four erreichen.

Am 2. Spieltag, dem 2. Juni erwartet uns Wendlohe, wir bleiben gespannt.

Mit einem Lächeln…
Eure AK30-Mannschaft
                                                                                                                                   05.2019/KS